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Vorankündigung auf Heft 1, 2016

Nachdem im Jahr 2015 drei Hauptvorträge des internationalen psychoanalytischen Kongresses in Boston hier abgedruckt worden sind, werden in Heft 1/2016 auch etliche Koreferate nachzulesen sein: Maxine Anderson, Michael J. Diamond, Cláudio L. Eizirik, Leticia Glocer Fiorini, Lee Jaffe, Fernando Orduz Gonzalez, Dominique Scarfone und Martin Teising haben sie verfaßt. Josef Ludin stellt Überlegungen zum Begriff der historischen Wahrheit an, und zwar in erster Linie bei Freud, wobei er die Verbindungen des Konzepts der historischen Wahrheit zum traumatisierenden Ereignis, zur Wirkungsgeschichte von Ereignissen (dazu zählen übrigens auch psychoanalytische Ideen und Theorien) und zum Konzept des Durcharbeitens darstellt. Mark Fellmann begibt sich auf Spurensuche im psychischen Apparat, mit deren Hilfe er eine feine theoretische Untersuchung der Repräsentation vornimmt und darüber nachdenkt, wie Wahrnehmung, Halluzination und Symbolisierung, Triebrepräsentanz und Urverdrängung miteinander in Verbindung stehen und ob und wie sie in der klinischen Praxis beobachtet werden können. Erneut begegnen wir in Heft 1/2016 Ludwig Haesler, der sein Interesse diesmal auf die Neuro-Imaging-Verfahren richtet. Auf nicht unamüsante Weise wird er unter anderem der Frage nachgehen, ob starke Forderungen und schwache Hypothesen zusammenpassen und was all das mit toten Fischen zu tun hat. Schließlich wird Sophinette Becker uns noch durch die wenig übersichtliche Welt von Geschlecht und sexueller Orientierung in Auflösung lotsen und Überlegungen anstellen, was wir Psychoanalytiker von den Gender-Theorien lernen sollten – und was nicht. Rezensionen beschließen die Ausgabe 1/2016 der »Blauen«.